MTTs haben Varianz. Du kannst solide spielen und trotzdem mehrere Sessions ohne Cash bleiben. Darum ist ein Bankroll-first Ansatz Pflicht – und du solltest das Format kennen, bevor du Buy-ins stapelst.
Häufige Formate
| Format | Was es bedeutet | Worauf achten |
|---|---|---|
| Freezeout | Nur ein Entry | Budget bleibt kontrollierbar |
| Re-entry | Mehrere Entries möglich | Vorab Max-Budget setzen |
| PKO/Bounty | Kopfgeld bei KOs | Rangewahl verändert sich |
| Turbo | Schnellere Levels | Mehr All-ins, mehr Varianz |
Buy-in Auswahl (kurz & praxisnah)
- Orientierung: Regular-Buy-in ≈ 1% (oder weniger) deiner Turnier-Bankroll.
- Neue Spieler: Micros, Freerolls, Satellites – erst Routine, dann hoch.
- Zeit: große Felder dauern oft mehrere Stunden.
Satellites
Satellites zahlen oft Tickets für größere Turniere. Sie können effizient sein, wenn du diszipliniert bleibst. Wenn du allerdings „auf Teufel komm raus“ jagen willst, steigt das Risiko, dass du dein Budget sprengst.
Lobby-Checkliste
- Late Registration: bis wann ist Entry möglich?
- Leveldauer und Startstack: wie „deep“ ist die Struktur?
- Re-entry Limit: wie viele Entries sind erlaubt?
- Preispool: Cash vs Ticket, mögliche Ticket-Expiry.